20 Fragen und Antworten zum Pizzastahl

Du hast Fragen zum Pizzastahl? Wir haben die Antworten. Hier findest du 20 wichtige Fragen und Anworten rund um Funktion, Benutzung, und Pflege eines Pizzastahls.

Unsere Empfehlung: Kauf den Original GOURMETRICS® Pizzastahl®.

Was ist ein Pizzastahl?

Der Pizzastahl ist wie ein Pizzastein, nur sehr viel besser: mehr und schnellere Hitze, unkaputtbar, einfach zu reinigen. Pizzastein war gestern.  

Wie funktioniert ein Pizzastahl?

Der Pizzastahl kann große Mengen Hitze speichern und sie bei Bedarf sehr schnell abgeben. Dadurch kann er Hitze dahin bringen, wo sie im normalen Küchenofen oft fehlt: unter das Brot oder die Pizza. Dabei liefert er die Hitze 18-mal schneller als ein Schamottstein. Dieser war bisher die Alternative.  

Ein Pizzastahl im Ofen ändert alles. Seine thermische Masse verbessert den Ofen bei jeder Nutzung, da er die Ofentemperatur stabilisiert. 

Wozu kann ich einen Pizzastahl verwenden?

Die Einsatzmöglichkeiten eines Pizzastahls sind vielfältig. Im Ofen ist er vor allem für Pizza, Brot, Brötchen und ähnliches geeignet. Zudem erhöht der Pizzastahl im Ofen die thermische Masse dramatisch, was Temperaturschwankungen des Ofens bei jeder Anwendung reduziert und zu besseren Ergebnissen führt. 

Auf dem Grill lassen sich mit dem Pizzastahl nun Dinge grillen, die früher in die Aluschale mussten, Gemüse, Scampi, Spargel und viel mehr. Unser Lieblings-BBQ Gericht auf dem Pizzastahl sind allerdings Smash Burger, saftige, plattgedrückte Pattys mit besonders viel Aroma.  

Wer braucht einen Pizzastahl?

Der Pizzastahl ist wie ein Upgrade für den Haushaltsofen. Jeder Hobbykoch, Feinschmecker, Brotbäcker wird vom Pizzastahl-Effekt begeistert sein. Das Feedback unserer Kunden, vom Feinschmecker Magazin, Quarks und Co., Kochsendungen im WDR5 und dem ORF2 sind eindeutig, durchweg positiv. 

Braucht wirklich jeder einen Pizzastahl? Für die Aufbackpizza reicht wahrscheinlich auch ein Backblech. Aber ansonsten profitiert man bei jeder Ofenbenutzung vom seinem Pizzastahl.  

Warum sollte ich auf einem Pizzastahl backen?

Das Backen von Brot oder Pizza findet traditionell in großen Öfen statt, bei Pizza häufig auch bei höheren Temperaturen als dies unsere normalen kleinen Küchenöfen erreichen können. Die Böden dieser Öfen speichern viel Hitze in Schamottesteinen oder Metallböden. Sie sind unseren Küchenöfen in vieler Hinsicht überlegen.  

Bei Pizza kann ein Pizzastahl einen Teil dieses Nachteils ausgleichen, indem er die Hitze dorthin bringt, wo sie im Küchenofen nicht ausreicht: unter den Teig. Als Folge geht der Boden mehr auf und wird krosser. 

Bei Brot kommt noch ein weiterer wichtiger Effekt hinzu. Der Pizzastahl erhöht die thermische Masse des Ofens. Umso größer die thermische Masse, umso weniger sinkt die Ofentemperatur nach dem Einschießen des Brotes. Die konstant hohe Ofentemperatur ist wichtig für den Ofentrieb, der dem Brot sein Volumen und Form gibt. 

Moderne Öfen sind aus Kostengründen oft mit wenig Metall und leicht gebaut. Deshalb ist ihre thermische Masse gering. Das führt dazu, dass bei jedem Öffnen die Temperatur des Ofens absinkt und ein neuer Heizzyklus gestartet wird. Die thermische Masse des Pizzastahls hilft, die Temperatur des Ofens hoch und konstant zu halten.  

Was ist der Unterschied zwischen einem Pizzastahl und einem Pizzastein?

Die Hauptunterschiede zwischen einem Pizzastahl und einem Pizzastein liegen in der Wärmeleitfähigkeit und -speicherfähigkeit. Stahl kann eine viel größere Menge an Hitze aufnehmen bei gleicher Größe und er ist in der Lage diese viel schneller auch wieder abzugeben. Der Energietransfer ist bei unlegiertem Stahl etwa 18-mal größer als bei einem Pizzastein. Backgut bekommt dadurch sehr viel mehr Hitze von unten als auf einem Stein oder einem Backblech.  

Oft ist zu hören, dass ein Pizzastein durch den porösen Charakter Feuchtigkeit von Teig aufnehmen könne und dieser dadurch beim Backen krosser würde. Dies ist eine falsche Annahme. Bei den hohen Temperaturen des Pizzasteins verdunstet Feuchtigkeit sofort.  

Der Pizzastein hat zudem zwei weitere Nachteile. Er ist schlechter zu reinigen, falls doch mal Käse oder Fett darauf gelandet ist. Und der Pizzastein geht gerne auch mal kaputt. Vor allem geschieht dies bei schnellen Temperaturwechseln. Die entstehenden Spannungen lassen den Stein dann springen. Vom Herunterfallen brauchen wir gar nicht zu reden. Der Pizzastahl dagegen ist unzerstörbar und eine Anschaffung fürs Leben. 

Wie backe ich auf einem Pizzastahl?

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Ein Pizzastahl ist wie ein Backblech mit Superpower. Wichtig ist, dass er mit dem Ofen schon aufgeheizt wurde. Das Backgut kann direkt oder auf Backpapier in den Ofen gegeben werden.  

Für Pizza sollte sich der Pizzastahl im oberen Drittel des Ofens befinden. Eine Position 10-15 cm unterhalb der Heizschlangen des Grills funktioniert gut. Falls die Pizza zu schnell von oben anbrennt auch gerne etwas tiefer. Tipp: tiefer im Ofen kann man ein normales Backblech platzieren, um losen Käse oder andere Bestandteile, die vom Pizzastahl fallen könnten, aufzufangen. 

Für Brot oder Brötchen empfehlen wir eine Position im unteren Drittel des Ofens. Dann bleibt genug Platz oberhalb für das Brot. Tipp: auch hier kann ein Backblech auf dem Boden des Ofens beim Schwaden helfen. 

Ändern sich die Backzeiten mit einem Pizzastahl?

Im Allgemeinen bleiben die Backzeiten die gleichen, wie im Rezept vorgegeben. Der Unterschied liegt in der Hitzeverteilung am Backgut. Von oben ändert sich ja nichts an der Hitze. 

Kann ich Backpapier auf dem Pizzastahl verwenden?

Es spricht nichts gegen die Verwendung von Backpapier auf dem Pizzastahl. Backpapier hat den großen Vorteil, dass der Transfer auf den Pizzastahl unproblematisch klappt. Es gibt aber zwei Dinge die man beachten sollte. Erstens, mit dem Backpapier reduziert sich die Wärmeleitung vom Stahl zur Pizza. Das Backergebnis könnte deshalb nicht ganz so perfekt ausfallen. Zweitens, das Papier sollte nicht zu nah an die Grillschlangen kommen, sonst kann es sich entzünden.

Wie pflege ich den Pizzastahl?

Da der Pizzastahl aus weitgehend unlegiertem Stahl, also Eisen besteht, ist er im Prinzip rostanfällig. Man sollte ihn so behandeln wie eine gusseiserne Pfanne. Nach und nach bildet sich eine dunkle Patinaschicht. Diese sehr dünne Patina schützt das Eisen vor Wasser und Sauerstoff und somit vor Rost.

Der Pizzastahl wird vorbehandelt geliefert. Er ist ganz leicht mit Leinöl eingerieben. Bei der ersten Anwendung im Ofen wird dieses eingebrannt und bildet die erste Schicht der Patina. Mit jeder weiteren Pflege mit Öl und Benutzung, wird diese Patina intensiver und dicker, bis der Stahl schwarz erscheint. 

Wasser und Seife mag die Patina nicht. Backreste entfernt man am besten mit einem Ceranfeldschaber. Das funktioniert zuverlässig. Wenn es doch einmal nötig wird den Pizzastahl mit Wasser zu reinigen, sollte man ihn danach direkt intensiv trocknen und wieder leicht mit Öl einreiben. 

Wir empfehlen Leinöl für die Pflege. Leinöl enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ist das einzige “trocknende” Öl. Das bedeutet, dass es mit Luftsauerstoff polymerisiert und eine trockene Schicht bildet. 

Das Einreiben mit Öl funktioniert am besten mit Küchenpapier. Im ersten Schritt wird das Öl ganz dünn aufgetragen, sodass es keine Lücken mehr gibt. Mit einem frischen Küchenpapier reibt man das Öl dann wieder ab. Dadurch bleibt nur eine ganz dünne Schicht Leinöl übrig. Diese reicht, um den Pizzastahl zu schützen. 

Was muss ich vor der ersten Benutzung eines Pizzastahls beachten?

Der Pizzastahl wird bereits mit Leinöl vorbehandelt geliefert. Er ist damit direkt einsatzbereit. 

Falls die Patinabildung beschleunigt werden soll, kann man den Stahl sehr dünn mit Leinöl oder einem anderen Öl einreiben und mindestens 45min bei maximaler Temperatur im Ofen vorheizen. Damit wird er zusätzlich eingebrannt. 

Wie lange muss ich meinen Pizzastahl vorheizen?

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Das Vorheizen des Pizzastahls ist abhängig vom Einsatz. Unserer Erfahrung nach ist es am besten, wenn der Pizzastahl zusammen mit dem Ofen vorgeheizt wird. Sobald der Ofen die Zeittemperatur erreicht hat, lohnt es sich noch zu warten bis auch der Stahl vollständig aufgeheizt ist. Moderne Öfen erreichen zum Teil schon nach 10 Minuten ihre Zieltemperatur. 15min zusätzlich für den Pizzastahl ist eine gute Empfehlung.  

Falls mehrere Pizzen hintereinander gebacken werden sollen, empfehlen wir 30min zu warten, nachdem der Ofen die Zieltemperatur erreicht hat. TIPP: ein Infrarot-Thermometer hilft um die Temperatur des Pizzastahls im Ofen zu messen.

Lohnt sich die Anschaffung eines Pizzastahls?

Für jeden, der gerne kocht und backt ist die Anschaffung eines Pizzastahls ein Gamechanger. Der Pizzastahl verbessert das Backen im eigenen Ofen dramatisch. Brötchen und Brot bekommen einen braunen, knusprigen Boden. Der Pizzaboden wird endlich kross. Durch den erhöhten Hitzetransport wird der Ofentrieb größer. Das Gewicht des Pizzastahls erhöht die thermische Masse Eures Ofens und sorgt so, bei jeder Benutzung, für eine konstantere Temperatur. 

Die Vielseitigkeit des Pizzastahls eröffnet außerdem neue Möglichkeiten beim Grillen, wie Plancha, Teppanyaki und Smash Burger oder das Braten auf dem Induktionsfeld für Bacon und Pfannkuchen. 

Der Pizzastahl ist für jeden begeisterten Hobbykoch unverzichtbar. 

Was kostet ein Pizzastahl?

Die Kosten für Stähle zum Backen schwanken stark nach Qualität, Größe und Dicke zwischen 30€ und 200€. Günstige Bleche vom Stahlhändler zur eigenen Weiterverarbeitung bekommt man schon für 30 bis 60€.  

Hochwertige Produkte, wie unser Pizzastahl, enthalten viel Handarbeit, z.B. beim Schleifen. Diese Bearbeitung ist uns sehr wichtig, damit das Produkt für unseren Kunden sicher und sauber ist und sich auch bei der Handhabung gut anfühlt. Unsere Entwicklungsarbeit und Forschung stellt sicher, dass unsere Kunden mit der Leistung des Pizzastahls sehr zufrieden sind. 

Warum ist der Pizzastahl geschliffen?

Unser Pizzastahl besteht aus reinem Stahl mit einer dünnen Schicht Leinöl als Schutz vor Korrosion. Nur Schleifen bietet die Möglichkeit einer glatten Oberfläche und der vollständigen Entfernung von Verunreinigungen, wie Zunder und Walzhaut.  

Eine glatte Oberfläche erweitert die Verwendungsmöglichkeiten, wie z.B. Plancha-Teppanyaki-Grillen. Andere Methoden wie Sandstrahlen erzeugen eine raue Oberfläche mit unregelmäßigen Vertiefungen. 

Was ist die Walzhaut / Zunder?

Wenn im Stahlwerk der heiße Stahl in Platten gewalzt wird, entsteht auf dem Stahl eine festhaftende, spröde, blauschwarze Schicht, die Walzhaut. Diese auch Zunder genannte Schicht besteht zum größten Teil aus Eisenoxid, aber auch aus anderem Dreck aus dem Stahlwerk, der eingewalzt wird. Diese Schicht auf dem Stahl sieht im Idealfall ganz hübsch und glatt aus, aber ob man darauf kochen und backen möchte, muss jeder selber entscheiden. 

Viele günstige Anbieter von Stählen zum Backen, bieten einfach geschnittene Stahlplatten an, so wie sie aus dem Stahlwerk kommen.   

Das Eisenoxid der Walzhaut leitet Hitze deutlich weniger als reiner unlegierter Stahl, deswegen sind unsere Pizzastähle geschliffen, um nach der Entfernung der Walzhaut eine optimale Leistung zu erreichen und die notwendige Lebensmittelsicherheit zu garantieren.   

Worauf muss ich mein Kauf eines Pizzastahls achten?

Drei Dinge spielen beim Kauf eine Rolle. Qualität, Verarbeitung und Sicherheit 

Bei der Qualität sollte man darauf achten, dass der Stahl 8mm dick ist. Die Oberfläche sollte geschliffen oder gestrahlt sein und keine Walzhaut aus dem Stahlwerk mehr enthalten. Für die Sicherheit ist es essenziell, dass die Kanten glatt und abgeschliffen sind, damit man sich nicht schneidet.  

Aus welchem Material sollte ein Pizzastahl sein?

Die meisten Stahlbleche zum Backen bestehen aus Blaustahl oder Baustahl. Das sind unlegierte Stähle, die meist für Stahlkonstruktionen genutzt werden. Wir empfehlen einen blanken unlegierten Stahl ohne Walzhaut. Wir haben lange getestet und gesucht, bis wir unseren Stahl gefunden hatten.  

Wie dick sollte mein Pizzastahl sein?

Umso dicker der Stahl, umso mehr Hitze kann er speichern und später abgeben. Die Dicke hat auch einen direkten Einfluss auf das Gewicht, den Preis und die Zeit des Vorheizens.  

Wir haben bei der Entwicklung des Pizzastahls viele Varianten getestet. Eine Dicke von 8mm ist für die meisten Kunden ideal. Die Dicke von 8mm führt dazu, dass unser eckiger Pizzastahl um die 7kg wiegt. Das ist ein Gewicht, dass schon schwer, aber noch gut zu handhaben.  

Bei jedem Backvorgang entzieht das Backgut dem Stahl viel Hitze, die wieder aufgenommen werden muss. In unseren Tests zeigte sich, dass 6mm nicht ausreichend sind, wenn eine dicke Pizza oder mehrere dünne Pizzen hintereinander gebacken werden sollen. Der Boden der zweiten Pizza war nicht mehr so braun und kross wie von der ersten Pizza. Für Personen, die immer nur eine Pizza backen wollen, können 6mm ausreichend sein.  

8mm Dicke lieferte allerdings deutlich bessere Ergebnisse und bietet für fast alle Anwendungen das beste Gewicht-Leistungs-Preis-Verhältnis.  

Woher bekomme ich einen Pizzastahl?

Den original Pizzastahl bekommt Ihr natürlich bei uns. Inzwischen gibt es aber auch weitere Anbieter oder Stahlhändler. Falls Qualität und Sicherheit wichtig ist, achtet darauf, dass der Stahl geschliffen oder gestrahlt wurde, um die Walzhaut aus dem Stahlwerk zu entfernen. Nur dann besteht die Oberfläche aus reinem Stahl ohne Rückstände. Viele günstige Anbieter tun das nicht und verkaufen nur geschnittene Stahlplatten, so wie sie aus dem Stahlwerk kommen. 

Achtet auf sauber entgratete Kanten, die am besten nochmal abgeschliffen sind oder eine Phase haben.  Scharfe Kanten machen die Arbeit mit dem Pizzastahl gefährlich und unsicher.